Das Neue Theater in Dornach ist das einzige Theater der freien Szene, das im Kanton Solothurn vertreten ist. Das Haus steht unmittelbar an der Grenze zum Kanton Basel-Landschaft und liegt gleichzeitig in der Nähe der Stadt Basel. Das Publikum setzt ...
SOUHUNG
Das Solo-Gastspiel von Max Gnant
Ein Plädoyer für eine offene und fragile Gesellschaft:
Beni erzählt die Geschichte seinerersten grossen Liebe zu Fögi, derzehn Jahre älter ist und in denwilden Siebzigern nach Orientierung für schwule Männer ineiner heteronormativen, steifen Schweizer Gesellschaft sucht.
Durch ihn entdeckt Beni die Welt des Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll, gerät dabei aber sowohl mit seinerbürgerlichen Familie, als auch mitFögi‘s verzweifelten und toxischenSeite in Konflikt.
Martin Franks Roman «Ter Fögi ische Souhung» ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten. 1996 verfilmt und mit dem Schweizer Filmpreis geehrt, ist die Geschichte in unserer Generation kaum bekannt. Damals ein emanzipatorischer Meilenstein, liest sie sich heute als tragisch-berührende Liebesgeschichte zweier junger Menschen, ihrem Unmut mit dem System, in dem sie leben sollen und den Herausforderungen einer angeschlagenen Psyche. Seit seinem Erscheinen vor über 40 Jahren hat der Text nichts an Aktualität verloren. Der Versuch einer poetischen Überhöhung des Schweizerdeutschen sucht seinesgleichen.
Die Geschichte von Fögi und Beni gehört zur soziokulturellen Prägung Zürichs und der Schweiz genau wie der Platzspitz und muss aus aktueller Perspektive erzählt werden.
Presse
P.S. Zeitung Zürich, «Highway to Hell», 11.11.2022
Winterthurer Zeitung, «Der Sauhund kommt auf die Bühne», 8.9.2022
Der Bund, «Welche Welt gibt es hier überhaupt noch zu retten?- Ein Klimamärchen, halbe Songs, ein sinnloser Spass und ein «Souhung»: Diese Kulturwoche wird ganz schön widerborstig.» 21.9.2022
Weitere Informationen:
www.maxgnant.ch
www.souhung.love.ch
zur Website der Veranstalter:in
Donnerstag, 12. Februar 2026
19:30 Uhr
Freitag, 13. Februar 2026
19:30 Uhr
Max Gnant
Regie, Dramaturgie:
David Edmond,
Maria Rebecca Sautter
Szenografie, Bühnenbau:
Lea Niedermann
Produktion, Koordination:
Christopher Kriese,
Donia Sbika
Licht, Technik, Bühnenbau:
Jonas Schaller
Theaterpädagogik:
Nina Balmer,
Lena Steinemann
Grafik:
Sandra Zimmermann
Dauer:
70 Minuten
Eine vanderbolten.production:
im Saal
Neues Theater
Bahnhofstrasse 32
4143 Dornach
Zugänglichkeit:
Unsere beiden Säle sind rollstuhlgängig. Wir freuen uns, wenn sich Rollstuhlfahrer*innen vor einem Besuch per Telefon (+41 61 702 00 83) oder Mail (info@neuestheater.ch) anmelden. So können wir die Plätze vorbereiten.