Während drei Tagen im November steht die Buchwelt in Basel Kopf. Am internationalen Literaturfestival BuchBasel finden jährlich über 70 Veranstaltungen mit über 100 regionalen, nationalen und internationalen Gästen und rund 6'000 Besucher*innen ...
Wenn die Gletscher schmelzen: Von Schönheit, Verlust und Weiterleben
Was bleibt, wenn das Vertraute durch den Klimawandel verschwindet? Der Autor Marcel Hänggi fragt in Das Schöne, das verloren geht, welche Bedeutung das Schöne angesichts dessen hat, was wir verlieren – und was dieses Schöne überhaupt sein könnte. Anicia Kohler hat für ihr Buch Wenn der Berg kommt Menschen besucht, deren Dörfer von Erdrutschen und Felsstürzen bedroht sind oder die ihre Heimat bereits verloren haben. Sie sammelt darin Eindrücke über Verlust, aber auch über den Wert von Gemeinschaft und das Weiterleben danach. Zwei Bücher im Gespräch darüber, was uns mit der Natur verbindet, und darüber, was geschieht, wenn diese Verbindung auf die Probe gestellt wird.
Kuratiert von den Swiss Independent Publishers in Kooperation mit dem Rotpunktverlag und dem Arisverlag.
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Samstag, 14. November 2026
Forum
14:00 Uhr - 15:00 Uhr
Marcel Hänggi, 1969 in Zürich geboren, arbeitet seit über zwanzig Jahren als Journalist und Buchautor mit den Schwerpunkten Wissenschaft und Umwelt. Er lancierte die Volksinitiative Für ein gesundes Klima (Gletscher-Initiative) und war bis Anfang 2024 als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Initiative respektive für den Gegenvorschlag, das Klimaschutzgesetz, tätig. Marcel Hänggi wurde unter anderem mit dem Zürcher Journalistenpreis und dem Conrad-Matschoß-Preis für Technikgeschichte ausgezeichnet, ausserdem erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Luzern. Im Rotpunktverlag sind von ihm zuletzt Weil es Recht ist. Vorschläge für eine ökologische Bundesverfassung (2024) und Null Öl. Null Gas. Null Kohle (2018) erschienen.
Stand: Oktober 2026
Anicia Kohler (*1982 in Biel) lebt mit ihrer Familie in der Region Bern. Sie ist Text- und Musikschaffende. Sie schreibt für Unternehmen und Medien und komponiert Musik, die aus intensiver Recherche und Gesprächen entsteht. Schon lange beschäftigt sie sich mit dem Alltag, dem Leben und der Musik in und aus Schweizer Bergdörfern. Für ihr Buch reiste sie in Lieblingsorte aus der Kindheit, wie Kandersteg und Brienz, und an ganz neue Orte, wie das Lötschental und Gondo. Dort führte sie tiefgründige, heute noch stark nachwirkende Gespräche mit Menschen aus Bergdörfern, die in den letzten Jahren von einer Naturkatastrophe heimgesucht wurden.
Stand: Oktober 2026
Christiane Schmidt (*1959 in München) ist seit sechs Jahren programmverantwortliche Sachbuchlektorin des Rotpunktverlags. Nach Stationen bei Berlin Verlag und Luchterhand verantwortete sie viele Jahre das Literaturprogramm der Deutschen Verlags-Anstalt, war vier Jahre Cheflektorin bei Hoffmann und Campe, dann Lektorin für Sachbuch und Literatur bei C.H. Beck. Sie leitete Autorenseminare, arbeitet als Moderatorin und Jurorin, war unter anderem 2012 in der Jury des Deutschen Buchpreises und von 2018 bis 2020 Jurorin für Autorenwerkbeiträge bei Pro Helvetia. Seit 2019 lebt sie in der Schweiz.
Stand: Oktober 2026