Wie werden wir Autokratien los?

Angesichts der autoritären Wende, die sich in vielen Ländern abzeichnet oder bereits Realität geworden ist, wirft das Podium die Frage auf, wie die Kunst dazu beitragen kann, autoritären Regimes entgegenzutreten. Auch die Slowakei bewegt sich seit längerem am postdemokratischen Abgrund. Der slowakische Autor Michal Hvorecký ruft in seinem Buch Dissident dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen, und zeigt, was zivilgesellschaftliches Engagement bewirken kann. Michal Hvorecký und die Slawistin und Literaturwissenschaftlerin Sylvia Sasse, die unter anderem zu russischer Staatspropaganda forscht, sprechen darüber, was zeitgenössische, insbesondere literarische Dissident*innen bewirken können. Kommt der Literatur eine politische Verantwortung zu, wenn die Freiheit des Wortes auf dem Spiel steht?


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Daten

Samstag, 14. November 2026

Saal

14:00 Uhr - 15:00 Uhr

Ticketinformationen

Tickets CHF 20/15

Künstler:innen / Personen

Michal Hvorecký (*1976) lebt als Autor und Übersetzer in Bratislava und schreibt Bücher für Erwachsene und auch für Kinder. Auf Deutsch erschienen bereits drei seiner Romane, eine Novelle und das Kinderbuch Donau – ein magischer Fluss. Hvorecky verfasst regelmässig Beiträge für Woz, Falter oder Faz. In seiner Heimat engagiert er sich für den Schutz der Pressefreiheit und gegen antidemokratische Entwicklungen und auch in der Leseförderung. Im März 2026 erschien sein persönliches politisches Sachbuch Dissident (Tropen Verlag).

Stand: Oktober 2026


Eva Seck (*1985) ist freie Autorin. Ihr zweiter Gedichtband versickerungen erschien 2022 im Verlag die brotsuppe in Biel. Von 2022 bis 2025 war sie Jurymitglied des Solothurner Literaturpreises. In den letzten Jahren leitete sie diverse Schreibwerkstätten und Vermittlungsprojekte und arbeitet immer wieder in Kollaboration mit Kunstschaffenden aus anderen Sparten. Daneben schreibt sie an ihrem Romandebüt. Sie lebt und arbeitet in Basel.

Stand: Oktober 2026

Veranstalter:in

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Ort

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