Während drei Tagen im November steht die Buchwelt in Basel Kopf. Am internationalen Literaturfestival BuchBasel finden jährlich über 70 Veranstaltungen mit über 100 regionalen, nationalen und internationalen Gästen und rund 6'000 Besucher*innen ...
Carlo Leone Spiller: Geschichte vom Rande der Stadt
Wie lebt es sich am Rande Basels in den 1920er Jahren? Das eigenwillige Paar Jakob und Emmanuelle haust grenznah am Rheinufer und schlägt sich mit Teilzeitarbeit, kleinen Gaunereien und Schmuggel durchs Leben. Auf einem Streifzug findet Jakob zufällig eine geheimnisvolle Rezeptur. Diese verändert ihr Leben von Grund auf und eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Die Entdeckung führt das Paar in die Textilverarbeitung und in die zwielichtigen Kreise der Pharmaindustrie. Am Ende müssen sie sich fragen: Wer profitiert von ihrem Fund? Ein Roman, der sich ein Leben in jener Zeit vorstellt und zugleich dazu anregt, über die Schweizer Pharmaindustrie nachzudenken: eine Industrie, die das Kolorit des Basler Selbstverständnisses bis heute färbt.
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Samstag, 14. November 2026
Club
12:30 Uhr - 13:30 Uhr
Carlo Leone Spiller (*1990) studierte Literarisches Schreiben in Biel, Germanistik sowie Philosophie in Zürich und Berlin. Seine Arbeiten wurden u. a. in den Literaturzeitschriften Edit, entwürfe und Delirium sowie der Anthologie Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten publiziert. 2015 debütierte er mit dem Lyrikband Das Scheitern der Schmetterlinge (Amsel), 2019 folgten 800 Gedichte in einer Schuhschachtel. 2023 erschien sein erster Roman In Wahrheit war es schön (Nagel & Kimche), 2024 der Lyrikband Stern Abraxas Sterns Notizbuch (edition offenes feld) und zuletzt der Roman Geschichte vom Rande der Stadt (Nagel & Kimche). Carlo Spiller lebt in Basel.
Stand: Oktober 2026
Anaïs Steiner ist Moderatorin und Deutschlehrerin. Sie moderiert Film- und Literaturveranstaltungen und vermittelt Literatur auch im Unterricht. Inhaltlich interessieren sie besonders künstlerische und literarische Werkprozesse, Sprache sowie queer-feministische Positionen. Sie forschte zu queeren Perspektiven in Hermann Hesses Werk und zur Schriftstellerin Emmy Hennings. 2018 gründete sie im Rahmen des Luststreifen Filmfestivals Basel die Kunstausstellung Lust*Art. Zuvor arbeitete sie in der Festival- und Dokumentarfilmproduktion und war Teil der Redaktion des queeren Magazins Glitter.
Stand: Oktober 2026