Aussenbühne

Freiluftlesungen

Auf der Kleinbaselseite der Mittleren Brücke, direkt an der Greifengasse 1, befindet sich in diesem Jahr die Aussenbühne mit Festzelt: Hier trifft Literatur auf Stadtleben. Durch das Programm führt Caterina John.

10.30 Uhr
Alisha Gamisch: Parasiti
Ein Brief bringt das Leben von Rina, ihrer Tante Valli und ihrer Grossmutter Lydia aus dem Gleichgewicht. Als Lydia verstummt, beginnt Rina nachzufragen und stösst auf die Geschichte ihrer Familie. Zwischen Novosibirsk der 1960er Jahre und Fürstenfeldbruck der nahen Gegenwart erzählt Alisha Gamisch von drei russlanddeutschen Frauen.


11 Uhr
Sophie Jung, Sarina Tharayil, Anuri Tharayil und Ralph Tharayil: Freundschaft
Im Auftrag von BuchBasel und einem Basler Kundenmagazin haben die Geschwister Tharayil und Sophie Jung Texte zum Thema Freundschaft geschrieben. Die Texte wurden nicht abgedruckt und erscheinen nun jedoch als Booklet bei BuchBasel. Stolz präsentieren wir Ihnen die vier Texte.


13 Uhr
Dominic Oppliger: Gschtüel
Baden in den Nullerjahren: Auf dem Gstühl-Areal – einst von Handwerk und Gewerbe, inzwischen von Ateliers und Musik geprägt – findet ein namenloser Erzähler ein Zuhause und begegnet Julia. Als sie verschwindet und verändert zurückkehrt, beginnt eine rätselhafte Suche.


13.30 Uhr
Şeyda Kurt: Zeit der Monster
In einem heruntergekommenen Stadtviertel verbreitet sich die Nachricht vom bevorstehenden Ende der Welt. Während eine junge Frau mit einer Pistole im Rucksack durch das Viertel zieht, treffen unterschiedliche Lebensgeschichten, Zukunftsängste und Vorstellungen von Gemeinschaft aufeinander.


14 Uhr
Wortstellwerk Basel
Das Wortstellwerk – Junges Schreibhaus Basel organisiert Schreibworkshops, Textcoachings und Veranstaltungen für und mit jungen Schreibenden. Carolina Mazacek, Rosa Di Nardo und Liljana Susuri präsentieren ihre neusten Texte. Moderiert von: Anais Sommer.


15 Uhr
Hendrik Otremba: Der Gräber
Oswalth Kerzenrauch kann nicht sterben. Er überlebt den dritten Weltkrieg und die Zerstörung der Erde. Als die letzten Menschen den Planeten verlassen, bleibt er mit einer kleinen Gruppe in den Ruinen Berlins zurück. Und beginnt ein Leben nach dem Ende.


15.30 Uhr
Sarah Elena Müller: Unwucht
Alice und Rio haben einst zusammen Kunst studiert. Während sie als Kellnerin arbeitet, verliert er sich zunehmend in seiner Drogensucht. Sieben Jahre später sucht Alice das Gespräch. Doch ihre Erinnerungen sind brüchig und Rio stellt ihre Version der gemeinsamen Geschichte infrage.


16 Uhr
Eric Ehrhardt: Im Klauhof
Im Klauhof führt in eine Welt, in der das Einkaufszentrum überall ist und Konsum zum Krieg wird. Eine «Vermehrungsmeute» rüstet sich zur Erstürmung der Warenpyramide. Zwischen Werbesprache, erfundenen Markennamen und Sprachspielen sucht ein Ich nach Wegen des Widerstands.


16:30 Uhr
Christine Johanna Keller: Kopfkind
Johanna ist Anwältin, alleinerziehende Mutter und lebt mit ihrer pubertierenden Tochter und ihrer demenzkranken Mutter zusammen. Während die Erkrankung der Mutter ihre vertrauten Routinen verändert, nimmt der Kontakt zu einem Mann, den sie online kennengelernt hat, zunehmend Raum ein. Moderiert von Martina Rutschmann.


17 Uhr
Literatur-Nati: Einwürfe und Kopfbälle
Die Literatur-Nati, die Equipe der Fussball spielenden Autor*innen der Schweiz, feiert ihr zwanzigjähriges Bestehen mit einer Sammlung von Kurzgeschichten, Lyrik und Spoken-Word-Texten über das Runde und das Eckige. Mit Ivan Ergić, Rolf Lappert, Andri Perl und Regula Wenger.


zur Website der Veranstalter:in

Daten

Samstag, 14. November 2026

Aussenbühne

10:30 Uhr - 17:45 Uhr

Ticketinformationen

freier Eintritt

Künstler:innen / Personen

Alisha Gamisch studierte in München und London Anglistik und Germanistik und lebt heute in Berlin. Ihr erster Gedichtband Lustdorf (Verlagshaus Berlin, 2020) wurde vom Haus für Poesie zu den besten Lyrikdebüts des Jahres gewählt. 2022 erhielt sie den Nora-Pfeffer-Preis für Lyrik des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland, 2023 war sie Stipendiatin der Romanwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin. Sie ist Gründungsmitglied des feministischen Vereins Wepsert e.V. sowie Mitkuratorin und Moderatorin der Lesungs- und Diskussionsreihe PostOst-Café im Maxim Gorki Theater Berlin. Seit 2025 ist sie Teil der literarischen Girlband No Scribes. Parasiti ist ihr Debütroman.

Stand: Oktober 2026


Sophie Jung lives in Basel and London. Her work constructs and dismantles meaning through objects and language, exploring the power dynamics of interpretation. Her sculptures combine found and improvised elements that emerge as defiant agents of a precarious collective. In her writing she moves between sense and sensation, using linguistic ornamentation to disrupt legibility and resist  co-option. Selected exhibitions include “Genius Loci” at Kunstverein Ludwigshafen; “Move” at  Centre Pompidou, Paris; “They take it seriously,  I think it’s interesting” at Badischer Kunstverein, Karlsruhe; “Unsetting” at Istituto Svizzero, Milan; “Sincerity Condition” at Casino Luxembourg; “Taxpayer’s Money” for Frieze LIVE; and “The Bigger Sleep” at Kunstmuseum Basel. Upcoming projects include solo exhibitions at Kunsthalle Bern and MUDAM Luxembourg, and a new performance commission for Westfälischer Kunstverein. She is currently working on her first monograph with Mousse Publishing. She won the Swiss Art Awards in 2016 and 2019, and received the Manor Kunstpreis in 2018.

Stand: Oktober 2026


Anuri Tharayil arbeitet an den Schnittstellen von Text, Musik und Performance. Ihre* Texte, Audiostücke, Musik und Performances wurden u.a. an der Kaserne Basel, im Theater Neumarkt (Zürich), am Center for Literature (Burg Hülshoff) und in den Khoj Studios (Delhi) gezeigt. Anuris Arbeiten beschäftigen sich mit Abnutzung, Zerfall und Transformation von Körpern und Identitäten sowie mit kolonialer und imperialer Gewalt. Zuletzt wurde ihre* Performance Growing Pains im Ballhaus Ost (Berlin) aufgeführt. Anuri lebt in Berlin.

Stand: Oktober 2026


Sarina Tharayil (*1993) wuchs als Kind südindischer Eltern in der Schweiz auf. Sie studierte Medizin und Physiotherapie in Fribourg und Basel, war während mehreren Jahren Redaktionsmitglied beim Literaturmagazin process*in, ist seit 2026 Mitglied der externen Programmkommission für Zürich liest sowie Teil des Kunstprojekts Archiv der vollen Bäuche. Erste Textveröffentlichung im defrag zine 2021. Neben ihrer Tätigkeit als somatische Therapeutin schreibt, liest und moderiert sie unter anderem zu den Themen Körperlichkeit und Care. Sarina lebt in Basel.

Stand: Oktober 2026


Ralph Tharayil arbeitet als Autor und schreibt literarische, performative und essayistische Texte. 2023 erschien sein Debüt Nimm die Alpen weg, für das er mehrfach ausgezeichnet wurde und das 2027 auf Englisch bei Seagull Books erscheint. Zuletzt war er Stipendiat des Literarischen Colloquiums Berlin, Hausautor an den Bühnen Bern sowie Gastdozent und Mentor am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und an der Hochschule der Künste Bern. Sein Stück I. Grief. Different. Ein Trauerfest feiert im September 2026 Premiere am Theater Bremen (Regie: Miriam Ibrahim). Ralph ist Teil des post-deutschen Künstler*innenkollektivs parallelgesellschaft. Er lebt in Berlin.

Stand: Oktober 2026


Dominic Oppliger (*1983) hat Soziale Arbeit und Transdisziplinarität in den Künsten studiert, lebt mit Familie in Zürich und arbeitet selbständig als Autor, Musiker, künstlerischer Berater und Schreibcoach. Seit 2018 erschienen im Verlag Der gesunde Menschenversand die Bücher acht schtumpfo züri empfernt (2018), giftland (2023) und Helsinki (2025, in Co-Autorschaft mit Vincent Glanzmann) sowie im Verlag cpress chönnti (2025, in Co-Autorschaft mit Tom Huber). 2026 erscheint im Aris Verlag Gschtüel. Sein Mundartroman giftland wurde 2024 mit einem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet.

Stand: Oktober 2026


Şeyda Kurt (*1992 in Köln-Kalk) arbeitet unter anderem für Zeit online und Deutschlandfunk Kultur sowie für Podcasts, wie beispielsweise die preisgekrönten Arbeit 190220 – Ein Jahr nach Hanau. Sie kuratierte unter anderem für das Literarische Colloquium Berlin und das Goethe-Institut, moderiert die Gesprächsreihe What a Crime am Schauspielhaus Bochum, verfasste gefeierte Theatertexte und war Mitherausgeberin des Sammelbandes Spiel*Kritik. Kritische Perspektiven auf Videospiele im Kapitalismus. 2021 erschien ihr Bestseller Radikale Zärtlichkeit. Warum Liebe politisch ist, 2023 Hass. Von der Macht eines widerständigen Gefühls. Zeit der Monster ist ihr erster Roman.

Stand: Oktober 2026


Rosa Di Nardo (*2001 in Rheinfelden) hat einen Doppelmaster in Affaires Européennes/ Politikwissenschaft der Sciences Po Paris und der Freien Universität Berlin. Ihre Lyrik und Kurzprosa wurden in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Sie ist Redakteurin bei der Literaturzeitschrift Das Narr. Zurzeit absolviert sie ein Praktikum beim SRF.

Stand: Oktober 2026


Carolina Mazacek steckt mitten im Student*innenenleben und ist auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt. In dieser turbulenten Zeit sind Stift und Papier ihre stetigen Begleiter. Angefangen hat alles mit einem Schulblog, dann kam die Jugendzeitung tize.ch und schliesslich die Oberbaselbieter Regionalzeitung Volksstimme. Sie schreibt über alle Themen: Geschichte, Krieg oder auch Dorf-Streitigkeiten. Doch auch ihre kreative Seite braucht eine Bühne: Sie tobt sich in der Poetry-Slam-Szene aus. Ihr Schreibstil ist eine Mischung aus bildhafter Sprache und journalistischer Sichtweise auf die niemals langweilige Welt. Was dabei herauskommt, ist ein Wortchabis.

Stand: Oktober 2026


Liljana Susuri (*1995) lebt und arbeitet in Basel. Sie ist im Bereich Grafik- und Produktdesign ausgebildet und schloss 2026 ihren Master in Transversal Design an der HGK Basel ab. Ihre künstlerischen Methoden beziehen Objektgestaltung, Performance und Publikums-Aktivierungen sowie das Schreiben ein. Diese Arbeiten sind oft Ausdruck von Erfahrungen in Bezug auf Klasse, Geschlecht, Sexualität und (mentaler) Gesundheit.

Stand: Oktober 2026


Anais Sommer (*1997) ist in Biel geboren. Sie ist schreibend seit Kindheit, beendete ihr erstes Buch mit zwölf. Nach dem Master in Anglistik und Germanistik in Bern arbeitete sie in einem Verlag, in der Kommunikation und im Journalismus. Seit 2023 in mehreren Anthologien publiziert; ein Text von ihr schien 2026 im Narr. Dokumentiert ihr Schriftstellerinnen-Werden auf Instagram.

Stand: Oktober 2026


Hendrik Otremba (*1984 im Ruhrgebiet) ist Schriftsteller, bildender Künstler und Sänger der Gruppe Messer, mit der er seit 2010 zahlreiche Touren gespielt und sechs Alben veröffentlicht hat. Sein Solo-Debüt Riskantes Manöver legte Otremba 2023 vor, parallel dazu erschien sein erster Gedichtband Wüstungen, Nebel. Er arbeitet an der Universität Zürich am Deutschen Seminar als Dozent für Kreatives Schreiben. Seit seinem literarischen Debüt Über uns der Schaum (2017, Verbrecher Verlag) erschienen von ihm drei weitere Romane, 2019 Kachelbads Erbe (Hoffmann & Campe), 2022 Benito (März Verlag) und zuletzt 2026 Der Gräber (März Verlag). Im Wintersemester 2023/24 hatte er die Poetikdozentur der Uni Münster inne, deren Ergebnisse unter dem Titel Das dronische Erzählen 2025 im März Verlag publiziert wurden. Ebenfalls 2025 ist im Wallstein Verlag ein Buch über die Kölner Krautrockband Can von ihm veröffentlicht worden. Regelmässig hat er Ausstellungen mit seinen Malereien.

Stand: Oktober 2026


Sarah Elena Müller (*1990 in Amden SG) ist seit ihrem Abschluss in Fine Arts an der Hochschule der Künste Bern spartenübergreifend in den Bereichen Literatur, Musik, Virtual Reality, Hörspiel und Theater tätig. 2023 wurde sie mit dem Literaturpreis des Kantons Bern ausgezeichnet. Zuletzt erschienen: Unwucht (2026).

Stand: Oktober 2026


Eric Ehrhardt ist 1989 in Magdeburg geboren. Er lebt zurzeit in Zürich. Er studierte Philosophie, Germanistik und Gräzistik in Leipzig, Basel und New York. Seine Texte wurden unter anderem in Jenny, Bella triste, ’Apostrophe, zuletzt im Narr und der Edit publiziert. Er erhielt bis anhin die Fellowships der Stiftung Insel Hombroich, des Atelier Mondial (Paris), des Programms Styria Artist in Residence und das Spaltmaße-Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung. Eric Ehrhardt organisiert die Schweizer Lyrikreihe Die Wanne. Im Klauhof, gefördert durch einen Werkbeitrag vom Literaturausschuss beider Basel, ist sein Debüt.

Stand: Oktober 2026


Christine Johanna Keller ist Juristin, ehemalige Nationalrätin, Basler Grossrätin (SP) und Autorin. Als ehemalige Gerichtsschreiberin und langjährige Politikerin verfasste sie während vieler Jahre vor allem «Gebrauchsprosa». Die Idee zu einem Roman begleitet sie seit langem. Mit Kopfkind (Edition 8, 2026) legt sie ihren Erstling vor. Christine Johanna Keller ist Mutter von drei erwachsenen Kindern und lebt mit Katz und Hund und lieben Menschen in einem Mehrfamilienhaus im Basler Wettsteinquartier.

Stand: Oktober 2026


Martina Rutschmann ist Journalistin, Autorin und Moderatorin. Mit ihrer Agentur Schrift & Wort GmbH realisiert sie journalistische Projekte und bietet Kurse in diesem Bereich an. Sie veröffentlichte zwei Porträtbücher und einen Roman und wirkte an mehreren Buchpublikationen mit. Derzeit arbeitet sie an einem Sachbuch sowie an ihrem zweiten Roman. Vor der Gründung ihrer Agentur war sie 20 Jahre lang Redakteurin bei verschiedenen Basler Medien. Sie gehörte zum Gründungsteam von zwei Radiosendern und einer Zeitung. Sie moderiert Podiumsdiskussionen zu politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen und ist Moderatorin des Sonntagstalks bei Telebasel. Bis 2026 war sie Kolumnistin der Schweiz am Wochenende. Als Stiftungsrätin der Stiftung Radio Basel engagiert sie sich für Qualitätsjournalismus. Martina Rutschmann lebt im Elsass nahe Basel.

Stand: Oktober 2026


Gegründet 2005 als FADS (Fussballspielende Autor*innen der Schweiz) hat die Schweizer Literatur-Nati viele Aufstellungen, Taktiken und dramatische Nachspielzeiten erlebt. Besonders hat sie sich über die Jahre auf die sogenannte Doppelbelastung spezialisiert: Zuerst wird gespielt – dann riecht es in der Garderobe streng nach Fussnoten, auf dem Feld wird die Grammatik durchgerüttelt, Mitspielende werden mit lyrischen Pässen auf die Reise geschickt, bevor nach dem Schlusspfiff: vorgelesen wird. Und falls die Kreuzbänder nach erschöpfenden 90 (oder meist eher 70) Minuten noch ordentlich gekreuzt sind, liest, kabarettiert, singt und slammt der Kader der Nati, diesmal ganz nach den Wünschen des Gegners. Regelmässig ist die Schweizer Literatur-Nati an den Solothurner Literaturtagen zu Gast. Länderspiele trug sie jüngst unter anderem gegen das österreichische und das schottische Literaturnationalteam aus. Weitere beliebte Kontrahenten sind der Grossrat Basel-Stadt, der FC Landrat Basel-Landschaft, der FC Nationalrat, der FC Weltreligionen, die NZZ, der WWF und viele andere mehr.

Stand: Oktober 2026


Ivan Ergić (*1981), der als der Philosoph unter den Fussballern gilt, war Captain und Kultfigur des FC Basel, mehrfacher Schweizer Meister und Cupsieger, serbischer Nationalspieler sowie türkischer Meister mit Bursaspor. Er sprach offen über Depressionen während seiner Aktivzeit. Nach der sportlichen Karriere wandte er sich der Literatur und dem Theater zu, seine Stücke sind mehrfach preisgekrönt. Der Autor ist Doppelbürger Serbiens und der Schweiz. Für die Anthologie Einwürfe und Kopfbälle verfasste Ergić einen Essay über das Verhältnis von Fussball und Kunst: Wenn der Vorhang fällt.

Stand: Oktober 2026


Rolf Lappert wurde 1958 in Zürich geboren und wuchs in Olten und Zofingen auf. Er verliess mit 16 die Schule, machte eine Ausbildung zum Grafiker und begann mit zwanzig Jahren zu schreiben. Reisen nach Asien, in die USA und durch Europa flossen oft in Form von Schauplätzen in seine Romane ein. Nach Aufenthalten in Frankreich und Deutschland lebte er von 2000 bis 2011 in Irland, das in zwei seiner Romane eine wichtige Rolle spielt. 2008 gewann er mit dem Roman Nach Hause schwimmen den erstmals verliehenen Schweizer Buchpreis. 2015 wurde sein Jugendroman Pampa Blues vom SWR verfilmt. Seit 2012 hat er seinen Wohnsitz wieder in der Schweiz und arbeitet als Roman- und Drehbuchautor.

Stand: Oktober 2026


Andri Perl ist Rapper bei Breitbild und Autor der Romane Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel (2010), Die Luke (2013) sowie der Erzählung Im Berg ist ein Leuchten (2022). An der Universität Zürich hat Perl Germanistik und Kunstgeschichte studiert, an der ZHdK ein Masterstudium in Dramaturgie absolviert. Er ist Co-Präsident der Schweizer Literatur-Nati, am Theater Chur arbeitet er als Assistent der Theaterleitung. 2019 bekam er für sein Schaffen den Bündner Literaturpreis verliehen.

Stand: Oktober 2026


Regula Wenger ist Schriftstellerin und Journalistin. Als Autorin veröffentlichte sie die beiden Romane Leo war mein erster und Lamborghini Görlz sowie Kurzgeschichten. Für Auszüge aus ihrem aktuellen Romanmanuskript Steindls Kind wurde sie mit dem Lilly-Ronchetti-Preis ausgezeichnet und erhielt dafür einen Werkbeitrag vom Fachausschuss Literatur BS/BL. Die Baslerin engagiert sich im Vorstand der Arena Literatur-Initiative Riehen sowie im Vorstand der Literatur-Nati, der fussballspielenden Autor*innen der Schweiz.

Stand: Oktober 2026


Caterina John beschäftigt sich mit Themen rund um Science Fiction und Stricken und steht regelmässig als Moderatorin und Autorin auf Bühnen. Sie ist Teil des Schreibkollektivs LITER.

Stand: Oktober 2026

Veranstalter:in

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Ort

Aussenbühne

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