Theater Basel, Grosse Bühne

Van Manen/Kylián/Goecke

Musik von Igor Strawinsky, W.A. Mozart, J.J. Cale; Lukas Foss, Giovanni Battista Pergolesi, Alessandro Marcello, Antonio Vivaldi, Giuseppe Torelli; Carl Maria von Weber

Ein Abend mit drei Meisterwerken

Mit Werken von Jiří Kylián, Hans van Manen und Marco Goecke vereint dieser Abend gleich drei der bedeutendsten Handschriften der Tanzgeschichte und zeigt eine kontrastreiche Vielfalt an choreographischen Stilen zu einem abwechslungsreichen Musikmix zwischen Barock und Blues.

Teil 1 – ‹Bella Figura› von Jiří Kylián

Jiří Kylián ist eine der legendären Persönlichkeiten der internationalen Tanzszene. Über drei Jahrzehnte prägte er das künstlerische Profil des Nederlands Dans Theaters, das sich unter seiner Leitung zu einer der besten zeitgenössischen Ballettformationen der Welt entwickelt hat. Was Kyliáns Choreographien eint, ist ihre schmerzliche Schönheit und eine Leichtigkeit der Bewegungen, die mit tiefer Musikalität, expressiver Emotionalität und ergreifender Innerlichkeit einhergeht. In ‹Bella Figura› (1995) unternimmt Kylián eine faszinierende Zeit- und Denkreise, auf der er sich einmal mehr mit grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz auseinandersetzt und die festgefahrenen Grenzen zwischen Traum und Realität, zwischen Schein und Sein zu überwinden sucht. Zu einer Mischung aus alter und neuer Musik – Vivaldi, Pergolesi, Lucas Foss – lässt das längst zum Weltrepertoire gehörende Werk atemberaubende Duette, Trios und Quartette zusammenfinden.

Teil 2 – ‹The Old Man and Me› von Hans van Manen

Der niederländische Choreograph Hans van Manen verbindet zwei sehr unterschiedliche Musikstücke durch ein sinnliches, elegantes und komödiantisches Duett miteinander: zum titelgebenden melancholischen Blues-Song von JJ Cales und Strawinskys ausgelassener ‹Circus Polka› schuf er 1996 den Auftakt zu einem seiner berührendsten Tänze in der langen Liste seiner Meisterwerke. Mit Augenzwinkern betrachtet der erst kürzlich verstorbene Grossmeister des zeitgenössischen Balletts in ‹The Old Man and Me› das Älterwerden eines Paares, lässt es aber auch gefühlvoll die gemeinsamen Erinnerungen Revue passieren.

Teil 3 – ‹Le Spectre de la Rose› von Marco Goecke

Marco Goeckes Meisterwerk ‹Le Spectre de la Rose›, das im Jahr 2009 zum 100-jährigen Jubiläum der Ballets Russes für Les Ballets de Monte Carlo kreiert wurde, wird in Basel als Schweizer Erstaufführung zu sehen sein. Bereits mit seiner Uraufführung 1911 avancierte das Werk von Mikhail Fokine zu einem Klassiker, dessen Faszination bis heute nachwirkt. Marco Goecke nähert sich dem ikonischen Pas de deux in Form einer Erweiterung. Erzählt wird der poetische Traum eines Mädchens, das vom Geist einer Rose zum Tanz verführt wird. Goeckes Lesart erschafft eine geheimnisvolle Welt voller Liebessehnsucht zur Komposition von Carl Maria von Weber ‹Aufforderung zum Tanz›.

  • Ca. 2 Stunde 10 Minuten inklusive zwei Pausen
  • Interessant für Menschen ab 10+

zur Website der Veranstalter:in

Daten

Samstag, 10. Oktober 2026

Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 Uhr - 21:40 Uhr

Weitere Daten

Sonntag, 11. Oktober 2026

Theater Basel, Grosse Bühne

18:00 Uhr - 20:10 Uhr

Sonntag, 18. Oktober 2026

Theater Basel, Grosse Bühne

17:00 Uhr - 19:10 Uhr

Samstag, 24. Oktober 2026

Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 Uhr - 21:40 Uhr

Montag, 03. Mai 2027

Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 Uhr - 21:40 Uhr

Mittwoch, 05. Mai 2027

Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 Uhr - 21:40 Uhr

Samstag, 15. Mai 2027

Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 Uhr - 21:40 Uhr

Donnerstag, 20. Mai 2027

Theater Basel, Grosse Bühne

19:30 Uhr - 21:40 Uhr

Sonntag, 27. Juni 2027

Theater Basel, Grosse Bühne

17:00 Uhr - 19:10 Uhr

Künstler:innen / Personen

Künstlerisches Team Besetzung

Veranstalter:in

Theater Basel

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Ort

Theater Basel, Grosse Bühne

Zugänglichkeit:

Alle unsere Spielstätten sind rollstuhlgängig. Sie verfügen über rollstuhlgängige WCs und Rollstuhlplätze. Für eine Reservation kontaktieren Sie bitte unsere Billettkasse: +41 (0)61 295 11 33

FM-Höranlage (Funk), Hörhilfen sind ausleihbar.

Weitere Infos: https://www.theater-basel.ch/barrierefreiheit

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