Literaturhaus Basel

ReWriting Region

Eine Workshopreihe mit Eva Seck, Monika Dillier, Ana Vujić und Akwasi Glenn Asumadu

Schreibworkshops im Literaturhaus Basel
Fr 20.03., 24.04., 29.05.2026 jeweils 19 bis 21 Uhr

Zine-Workshop im DOCK Kunstraum
Fr 05.06.2026, 16 bis ca. 19 Uhr

Vernissage im DOCK Kunstraum
Fr 26.06.2026, 19 bis 20.30 Uhr

Was bedeutet Regionalität? Wie setzt sich eine Region zusammen, wenn wir die vielfältigen Geflechte aus Migration, Erinnerung, Sprache, sozialen Beziehungen und historischen Verschiebungen mitdenken? Dann lässt sie sich nicht länger auf einen geografischen Ort eingrenzen, sondern entfaltet sich als bewegliches Gebilde. Welche Geschichten wir über «unsere» Region erzählen, was dadurch sichtbar, wer unsichtbar gemacht wird, um diese und weitere Themen kreist der Workshop.

Die Workshopabende werden jeweils von der Autorin Eva Seck und einem:einer Künstler:in geleitet. Die Künstler:innen geben thematische und inhaltliche Inputs. Davon ausgehend entwickelt Eva Seck Schreibimpulse, die in den Workshops bearbeitet werden. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, aufbauend auf den Schreibworkshop einen Zine-Workshop von dem semi-anonymen queeren Kollektiv Q.U.I.C.H.E im Kunstraum DOCK zu besuchen. Die Teilnahme am Zine-Workshop ist optional.

Die Ergebnisse der Workshopreihe werden Teil einer Ausstellung im DOCK-Kunstraum sein, die vom 27.06. bis zum 24.07. in dessen Schaufenstern zu sehen sein wird. An der Vernissage findet im DOCK eine kleine Lesung aus den entstandenen Texten statt.

20.03.: Eva Seck und Monika Dillier
Bestehende Kurztexte, Medienbilder und persönliches Material von Monika Dillier bilden einen Ausgangspunkt, um Migration in Verbindung mit Geschlechterrollen kritisch zu reflektieren.

24.04.: Eva Seck & Ana Vujić
An diesem Abend werden persönliche Geschichten zu Migration, Mobilität und Alltagserleben im Hier und Dort erkundet und die Vielfalt der transnationalen Biografien der Anwesenden sichtbar gemacht.

29.05.: Eva Seck & Akwasi Glenn Asumadu
Akwasi Glenn Asumadu stösst eine Auseinandersetzung mit Alltagsnarrativen Schwarzer Communities in Basel an. Dabei wird erfahrbar, wie Zugehörigkeit, Migration und regionale Identitäten durch persönliche Perspektiven neu verhandelt werden können.

05.06.: Zine-Workshop mit dem Q.U.I.C.H.E.-Kollektiv
Zusammen mit Teilen des Q.U.I.C.H.E. Kollektivs, das Zines als ein wichtiges Medium in seiner eigenen Arbeit verwendet, können die Teilnehmenden die Möglichkeiten von Zines entdecken und bekommen Anregungen zum Gestalten von kleinen Publikationen.

Anmeldung
Direkt über das Anmeldeformular oder info@literaturhaus-basel.ch / telefonisch unter +41 (0)61 261 29 50

Kosten
CHF 10*
* Wenn es Ihnen nicht möglich ist, die Kursgebühren zu entrichten, legen Sie der Anmeldung bitte ein max. 1-seitiges Motivationsschreiben bei, in dem Sie erläutern, was Sie an dem Thema «ReWriting Region» interessiert und wie sie sich schreibend damit auseinandersetzen wollen.

Anmeldeschluss
Mittwoch, 4. März 2026

In Kooperation mit dem DOCK Kunstraum.


zur Website der Veranstalter:in

Daten

Freitag, 20. März 2026

Literaturhaus Basel

19:00 Uhr

Ticketinformationen

Tickets CHF 20/15

Künstler:innen / Personen

Eva Seck (*1985 in Rheinfelden) ist freie Autorin. Nach einer kaufmännischen Ausbildung absolvierte sie die gestalterische Berufsmatura an der SfG Basel. Später studierte sie Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut und Germanistik an der Universität Lausanne. Ihr letzter Gedichtband «versickerungen» erschien 2022 im Verlag die brotsuppe in Biel. Sie arbeitet als Dozentin, leitet Schreibwerkstätten und Vermittlungsprojekte und arbeitet immer wieder in Kollaboration mit Kunstschaffenden aus unterschiedlichen Sparten zusammen. Sie lebt mit ihrer Familie in Basel.


Monika Dillier (*1947) ist bildende Künstlerin. Sie arbeitet oft installativ, als Malerin und Zeichnerin. Sie verarbeitet in ihrem künstlerischen Werk Medienbilder, trägt Material aus unterschiedlichen Quellen zusammen und ordnet dieses neu. Dillier ist Mitinitiantin feministischer Projekte im Raum Basel. Dilliers Werk umfasst ihre «Materialbücher» sowie diverse Künstler:innenbücher, an denen sie mitgearbeitet hat, etwa das «Erste Manifest grosser und angesehener Künstlerinnen» von 1998.


Ana Vujić (*1981) ist bildende Künstlerin. Sie lebt und arbeitet heute in Basel bzw. in der FABRIKculture Hegenheim (Frankreich). In ihren meist grossformatigen Zeichnungen und Wandmalereien verarbeitet sie Themen der Gesellschaftspolitik wie Identität, Migration, Urbanität. Zudem beschäftigt sie sich anhand ihrer Ausbildung in Kunstgeschichte, Medienwissenschaft und aktuell Fine Arts in Basel und Bern mit Themen der Interdisziplinarität.


Akwasi Glenn Asumadu (*1993) ist Künstler, Filmemacher und Kulturschaffender sowie Mitbegründer des OKRA-Kollektivs. Sein Film «Everyday Blackness» war Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung «When we See us» im Kunstmuseum Gegenwart. Er beschäftigt sich unter anderem mit dem Leben Schwarzer Menschen in Basel.


Q.U.I.C.H.E. wurde 2023 gegründet und ist ein loses, semi-anonymes Kollektiv von queeren Menschen, die verschiedene Tätigkeiten im Kunst- und Kulturdunstkreis ausüben. Geographischer Mittelpunkt der Arbeit von Q.U.I.C.H.E. ist Basel, allerdings versteht Q.U.I.C.H.E. Basel als einen Knoten in einem internationalen Netzwerk von kreativer Abenteuerlust und blickt daher auch jenseits der Stadt am Rheinknie. Q.U.I.C.H.E. will mit bester Absicht kleine Löchlein in die Manifestationen des Kulturbetriebs bohren, durch welche die Poesie der Kunst in den Äther des Alltags dampfen kann. Q.U.I.C.H.E. wird unterstützt von der Abteilung Kultur Basel-Stadt und der Fachstelle Gleichstellung Basel-Stadt.

Veranstalter:in

Literaturhaus Basel

Im Literaturhaus Basel wird ein qualitativ hochstehendes Programm geboten. Im Zentrum stehen Veranstaltungen mit Autor:innen aus der ganzen Welt, die ihre Neuerscheinungen vorstellen. Internationale Stars sind ebenso zu erleben wie Autor:innen aus ...

Ort

Literaturhaus Basel

Zugänglichkeit:

Das Literaturhaus ist rollstuhlgängig. Bitte wenden Sie sich an die Abendkasse oder teilen Sie uns Ihre Ankuftszeit telefonisch (061 261 29 50) oder per Mail (info@literaturhaus-basel.ch) mit, damit wir Sie empfangen und Ihnen den Weg zum rollstuhlgängigen Seiteneingang zeigen können.

Der Literaturhaus-Saal ist ausserdem mit einer induktiven Höranlage ausgestattet. Für eine Induktionsschleife melden Sie sich bitte an der Abendkasse.

Mehr Infos Weniger Infos

Weitere Veranstaltungen

Finalrunde_U20__2025_Guggenheim ©Nico Aebischer

Literaturhaus Basel

BASLER FINALE U20 POETRY SLAM

Das grosse Finale der U20 Poetry Slam-Meister:innenschaft 2026 findet im Literaturhaus Basel statt! Hier kommen die Jungpoet:innen zusammen, die sich ...

06.03.2026  |  20:00 Uhr

TPQW (c) Ingo Hoehn

Literaturhaus Basel

Theaterplatz-Quartier-Wanderung im März II

Kultur, die bewegt! Es erwartet dich ein zügiger Spaziergang durch kreative Werkstätten, fachspezifische Bibliotheken, geschichtsträchtige ...

07.03.2026  |  14:00 Uhr

Hebelwirkungen

Literaturhaus Basel

HEBEL WIRKUNGEN

Mit Gianna Molinari, Ariane Koch & Andreas Lang

11.03.2026  |  19:00 Uhr